Hier finden Sie uns

kino009 e.V.
Katharinenstr. 56
06295 Lutherstadt Eisleben

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

0174-4849186

 

Presse
Zum Vergrößern klicken sie bitte auf die Artikel
Mitteldeutsche Zeitung , März 2009
Mitteldeutsche Zeitung , März 2009
Mitteldeutsche Zeitung ,April 2009
Mitteldeutsche Zeitung , Mai 2009
Mitteldeutsche Zeitung, Juni 2009
Wochenspiegel, Juni 2009
Wochenspiegel,November 2009
Wochenspiegel, März 2010
Mitteldeutsche Zeitung, 02.04.2010
Eisleben - Mehr als 1 000 junge Gäste
VON RONALD DÄHNERT, 18.11.10, 20:13h, aktualisiert 18.11.10, 20:25h
Ein Film wird vorgeführt
Gespannt verfolgen die Kinder die Filmvorführung im Eisleber Speisehaus. (FOTO: JÜRGEN LUKASCHEK)
Bild als E-Card versenden Bild als E-Card versenden
EISLEBEN/MZ. Mehr als 1 000 Mädchen und Jungen haben in Eisleben an der "Schulkinowoche" teilgenommen, obwohl es in der Lutherstadt gar kein Kino mehr gibt. Dass die landesweite Schulkinowoche, die am Freitag endet, dennoch eine derart gefragte Veranstaltung geworden ist, ist dem Verein "Kino 009" zu verdanken. Der Kino-Verein ist der einzige im Land Sachsen-Anhalt, der sich an der Veranstaltungswoche beteiligt, ansonsten sind nur etablierte Kinos dabei.
Wegen der enormen Nachfrage aus den Schulen der Umgebung bereits im Vorfeld der Woche hat der Verein "Kino 009" bereits am Mittwoch der vergangenen Woche angefangen, die Filme im Speisehaus in der Eisleber Vikariatsgasse zu zeigen. Ende September war der Verein mit dem Programm der Schulkinowoche an die Schulen herangetreten und innerhalb einer Woche seien sämtliche Termine vergeben gewesen, so Ralf Matuschek, Mitglied des Vereins "Kino 009", "der Zuspruch hat uns wirklich überrascht".
Für die ersten bis vierten Klassen zeigt der Kino-Verein "Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch" beziehungsweise "Kuddelmuddel bei Petterson und Findus", für Kinder bis zur sechsten Klasse "Das fliegende Klassenzimmer" und für die älteren Schülerinnen und Schüler "Krabat", einem Fantasy-Film über Zauberei, schwarze Magie, aber auch über Freundschaften und das Erwachsenwerden. Zu Matuscheks Erstaunen hätten sich aber gerade zwei ganz in der Nähe des Spielorts gelegene Grundschulen gar nicht für die Angebote interessiert.
Der Verein "Kino 009" hat in dem Eisleber Gastronom Oliver Gill, Betreiber der "Bar Liebevoll" einen Partner gefunden, der als Pächter des Speisehauses die Idee des Kinos in Eisleben nicht nur zur Schulkinowoche mitträgt. Das Speisehaus ist nach den Worten von Matuschek "der Spielort in Eisleben" geworden.
Erstmals will der Verein in diesem Jahr einen Weihnachtsfilm zeigen. Im Speisehaus soll am 23. Dezember, 15.30 Uhr, "Wunder einer Winternacht" laufen. Aus finanziellen Gründen will der Verein zudem in Zukunft Werbung zeigen. Mit zehn hiesigen Firmen sei "Kino 009" in Verhandlung, um mit deren Hilfe Kosten für die Filme, die Miete und die Heizung abzufedern.
Wochenspiegel Eisleben
Mit dem Sandmännchen auf die Reise gehen
Foto: Agentur
Eisleben (WS). Am 26. November, um 16.30 Uhr: „Sandmännchen - Reise ins Traumland“. Am 26. November, 19.30 Uhr: Krabat 27. November, um 15.30 Uhr: „Sandmännchen - Reise ins Traumland“ 28. November, um 10.30 Uhr und 15.30 Uhr: „Sandmännchen - Reise ins Traumland“. Kindergarten- und Schulkinotag zum Advent: 5. Dezember, um 10.30 Uhr: Kleine Weihnachtsfilme zum 2.Advent Am 5. Dezember, um 15.30 Uhr: letzmalig !!!!! „Die 1000-jährige Stadt - Eisleben 1960“ - zeitgenössischer Dokufilm um die erste 1000-Jahr-Feier mit einem Überraschungsgast aus dem damaligen Organisationsbüro und Kaffe und Kuchen. 6. Dezember, 9 Uhr: Kleine Weihnachtsfilme, 10.30 Uhr Kleine Weihnachtsfilme (empfohlen für Kinder zwischen 3-7 Jahre); 11Uhr: Schulkino auf Anmeldung „Die 1000-jährige Stadt - Eisleben 1960“ 23. Dezember: 15.30 Uhr, Weihnachtskino „Wunder einer Winternacht“ mit Überraschungstombola - nur noch 50 Karten mit Vorbestellung bzw. im Vorverkauf. Kartenvorverkauf bei: „Der Drahtesel“ in Helfta ,Bar Liebevoll Eisleben (ab 18 Uhr) und Sporthaus Eisleben oder unter Tel. 0174/4849186 bzw. (03475) 706809. Weitere Infos unter www.kino009.de.
Filminfo: Das Traumland steht Kopf: Dem Sandmann wurde sein Traumsand gestohlen! Niemand Geringeres als der Wirbelsturm Habumar steckt hinter dem gemeinen Diebstahl. Allein kommt der Sandmann nicht gegen seinen Widersacher an. Das hyperaktive Schlafschaf Nepomuk und der kleine Miko aus der Wachwelt – ein Enkel des berühmten Käpt´n Scheerbart – helfen ihm auf seiner Mission. Nur ein einziger Moment der Unachtsamkeit und das Traumland gerät aus der Balance: Das Schlafschaf Nepomuk, das jedes noch so ruhige Schäfchenzählen in eine kleine Show verwandelt, sollte auf den Sack mit Traumsand aufpassen. Doch der fiese Sturm Habumar luchst ihm den Sack ab und kommt damit seinem Plan, den Traumsand in Albtraumsand zu verwandeln, gefährlich nahe. Das Sandmännchen braucht Verstärkung, um dem Wirbelsturm Einhalt zu gebieten. Er schickt Nepomuk – „Spezialschaaf 007“ – in die Wachwelt, um den legendären Kapitän Scheerbart ins Traumland zu holen. Doch wieder patzt Nepomuk. Statt des furchtlosen Käpt´ns bringt er seinen leider weniger tapferen sechsjährigen Enkel Miko mit. Doch der Sandmann erkennt einen guten Träumer auf den ersten Blick und ist überzeugt, dass Miko Habumar, den Anführer der Albtraumbande, bezwingen kann. Es beginnt eine fantastische Reise, die die Traum-Rettungs-Spezialeinheit in entlegene Welten wie das Kopfkissenland, das Kirschblütenland oder das Eiscremeland führt.
Wochenspiegel,November 2010
MZ Eisleben, 18.11.2010
MZ Sangerhausen, 27.12.2010
Eisleben
Wiedersehen mit dem Schacht
VON BURKHARD ZEMLIN, 06.05.12,
Im Cafe «Heimatbuch»
Ralf-Dieter Matuschek im Cafe «Heimatbuch» an der historischen TK 35, die neben neuer Digitaltechnik immer noch zum Einsatz kommt. (FOTO: MAIK SCHUMANN)
Bild als E-Card versenden Bild als E-Card versenden
EISLEBEN/MZ. Gelungene Premiere im Café "Heimatbuch". Die vom Verein Kino 009 Eisleben angekündigte Vorstellung zweier historischer Filme über den Mansfelder Bergbau hatte ihre Wirkung nicht verfehlt. Das Interesse war wirklich so groß, wie es die Vereinsmitglieder im Stillen erhofft hatten.
Elke Hiller als Gastgeberin machte kein Hehl aus ihrem Lampenfieber. Denn so viele Gäste wie am Sonnabend gab es für sie noch nie auf einmal zu bewirten. Der kleine Raum war zweimal hintereinander bis auf den letzten Platz gefüllt. Und für den kommenden Freitag, 15.30 Uhr, ist bereits die nächste Vorstellung angekündigt. Weil so viele Einlass begehrten, für die beim besten Willen kein Platz mehr war.
Woher das Interesse für bewegte Bilder aus längst vergangenen Tagen? Ralf-Dieter Matuschek, Vorsitzender des Kinovereins, vermutet: "Weil die Filme über etwas erzählen, was viele selbst erlebt haben. " Günter Tröge, der sich, wie er sagt, sehr für Geschichte interessiert, sagt: "Mich interessieren Filme, in denen Menschen über ihre eigene Geschichte reden. Ich finde, das ist authentischer, als wenn im Nachhinein darüber geschrieben wird."
Im Film "Seilfahrt", der 1969 von Karlheinz Mund gedreht wurde, geht es um drei Bergleute: Schießmeister Walter Griese, Brigadeleiter Wenzel Hirschmüller und den Streckenschießer Gustav Lüdicke, die alle vom Ende des Bergbaus in der Mansfelder Mulde, der Stilllegung des Otto-Brosowski-Schachtes betroffen waren. Karlheinz Mund ging der Frage nach: Was wird aus den Bergleuten, wenn im großen Umfang umstrukturiert wird? Und diese erzählen von ihren Sorgen, dass sie es nach 20 Jahren im Schacht vielleicht nicht schaffen könnten, anderswo Fuß zu fassen.
Ralf-Dieter Matuschek hätte gar zu gern erfahren, was aus ihnen geworden ist. Er sucht Zeitzeugen. Einer meldete sich gleich nach der Vorstellung: Klaus Meyer. Er hat früher in Hettstedt in der Bessemerei gearbeitet und kennt Gustav Lüdicke, der dort neu anfing. "Er kam aus Gerbstedt", erinnert er sich und erwähnt den Spitznamen der Gerbstedter: Kuchenländer. Das könnte schon wieder der Anfang eines neuen Films sein. Matuschek schwebt so etwas vor. Vielleicht finden sich nach mehr als 40 Jahren noch Familienangehörige dieser Bergleute, die Auskunft geben könnten.
Interview mit Hanno Bauer vom MDR 1 Radio Sachsen Anhalt
Hier gibts den Radiobericht als MP3. Alle Rechte beim MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK
Hier
Kino_009__MDR_1_Radio_Sachsen-Anhalt
Kino_009__MDR_1_Radio_Sachsen-Anhalt.mp3
MP3-Audiodatei [3.7 MB]
Die Vereinsvorsitzende Frau Martina Matuschek und der Indentant Herr Ulrich Fischer werden vom MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt interviewt .